The Power of AI: Erstes Community-Meetup in Leipzig – Was ich gelernt habe
The Power of AI: Erstes Community-Meetup in Leipzig – Was ich gelernt habe
Intro: Warum ich nach Leipzig gefahren bin
Letzten Donnerstag. 6 Uhr morgens. Achim nach Leipzig. 370 km. Für ein Meetup.
Warum?
Weil ich seit Monaten auf LinkedIn über KI schreibe, aber noch nie die Menschen dahinter getroffen hatte. Weil ich wissen wollte: Wer sind die Leute, die sich wirklich mit KI beschäftigen? Was treiben sie um? Welche Probleme lösen sie tatsächlich?
Und weil ich eine Vermutung hatte: Die besten Insights kommen nicht aus LinkedIn-Posts. Sie kommen aus echten Gesprächen.
Spoiler: Ich hatte recht.
Was ist "The Power of AI"?
The Power of AI ist keine Konferenz. Keine klassische Networking-Veranstaltung. Kein Sales-Pitch-Marathon.
Es ist ein Basecamp.
Das Format:
- Offline. Menschen treffen sich in einer Location (Leipzig: RING-CAFÉ)
- Keine Frontalvorträge. Keine 60-Minuten-PowerPoint-Schlachten
- Sessions statt Vorträge. Kurze Impulse (30 Min), dann Diskussion
- Offener Austausch. Von Anfängern bis Experten. Alle auf Augenhöhe.
- DACH-weit. Leipzig war der Start. Weitere Städte folgen.
Die Idee stammt aus der Startup-Szene: Basecamp = Ort, an dem man sich sammelt, austauscht, neue Energie tankt.
Und genau das war es.
Die Themen: Von Landingpages bis Banking der Zukunft
Die Sessions waren so vielfältig wie die Teilnehmer. Ein Querschnitt:
1. Landingpage ohne Code
Wie man mit KI-Tools (v.a. Claude, ChatGPT) komplette Landingpages baut – ohne eine Zeile Code zu schreiben.
Mein Takeaway: Die Toolchain ist egal. Wichtig ist die Strategie dahinter. Wer nicht weiß, WAS er sagen will, dem hilft auch KI nicht.
2. Claude Code & Agenten
Deepdive in Claude Code (ehemals Claude Sonnet). Wie Entwickler mit AI-Agents arbeiten. Welche Use Cases funktionieren. Wo die Grenzen liegen.
Mein Takeaway: Agenten sind kein Hype mehr. Sie sind Realität. Aber: Nur wer versteht, wie sie funktionieren, kann sie sinnvoll einsetzen.
3. KI in der Videoproduktion
Von Skripterstellung bis Schnitt: Wie KI den Video-Workflow radikal beschleunigt.
Mein Takeaway: Der kreative Teil (Storytelling, Konzept) bleibt menschlich. Alles drumherum (Schnitt, B-Roll, Untertitel) kann KI übernehmen.
4. oneBanking – Future Banking
Spannende Session über die Zukunft des Bankings. Wie KI Finanzen personalisiert. Wie Banking-Apps intelligenter werden.
Mein Takeaway: Banking ist eines der Felder, wo KI den größten Impact haben wird – wenn die Regulierung mitspielt.
5. Sichtbarkeit in Zeiten der KI
Wie Content-Strategie sich durch KI verändert. Wie man heute noch gefunden wird, wenn KI die Antworten direkt liefert (Stichwort: Google AI Overview).
Mein Takeaway: SEO ist nicht tot. Aber es verschiebt sich von "Keywords optimieren" zu "Erste Anlaufstelle für ein Thema werden".
6. Von Monolog zum Dialog
Wie Unternehmen von One-Way-Kommunikation (Newsletter, Blogposts) zu echtem Dialog kommen. KI als Brücke zwischen Marke und Kunde.
Mein Takeaway: Die meisten Unternehmen haben Angst vor Dialog. Weil Dialog bedeutet: Kontrolle abgeben. Aber genau da liegt die Chance.
Was ich wirklich mitgenommen habe
Die Sessions waren gut. Aber das war nicht das Wichtigste.
Das Wichtigste waren die Gespräche dazwischen.
Erkenntnis 1: Die KI-Community will nicht nur lesen. Sie will reden.
Ich schreibe seit Monaten auf LinkedIn über KI. Hunderte Likes. Dutzende Kommentare.
Aber in Leipzig habe ich in 4 Stunden mehr gelernt als in 4 Monaten LinkedIn.
Warum?
Weil echte Gespräche Nuancen haben, die Posts nicht haben können.
- Der Freelancer, der erzählt, wie er mit Claude Code seine Produktivität verdreifacht hat – aber gleichzeitig Angst hat, dass seine Kunden das als "zu schnell = zu billig" interpretieren.
- Die Agentur-Inhaberin, die KI nutzt, um Prozesse zu automatisieren – aber nicht weiß, wie sie das nach außen kommuniziert, ohne Mitarbeiter zu verängstigen.
- Der Startup-Gründer, der überzeugt ist, dass sein Produkt mit KI 10x besser wird – aber nicht weiß, ob seine Zielgruppe überhaupt versteht, was KI ist.
Das sind die echten Probleme. Die tauchen nicht in LinkedIn-Posts auf.
Erkenntnis 2: Die besten Insights kommen in Gesprächen, nicht in Slides.
Keine der Sessions hatte perfekte Slides. Manche hatten gar keine Slides.
Und das war gut so.
Weil der Wert nicht in den Slides lag. Sondern in den Fragen danach.
"Wie hast du das konkret umgesetzt?"
"Welches Tool nutzt du dafür?"
"Was hat nicht funktioniert?"
Das ist der Unterschied zwischen Konferenz und Basecamp:
- Konferenz = Ich erzähle dir, was funktioniert (und verschweige, was nicht funktioniert).
- Basecamp = Wir reden darüber, was wirklich läuft – und wo wir alle noch strugglen.
Erkenntnis 3: Jede Region hat eigene KI-Herausforderungen.
Leipzig ist nicht Berlin. Berlin ist nicht München. München ist nicht Bremen.
Und die KI-Themen sind unterschiedlich.
- Leipzig: Viel Startup-Szene, viel Tech-Affinität. Die Frage ist nicht "Soll ich KI nutzen?", sondern "Wie skaliere ich damit?"
- Bremen (meine Annahme): Mehr Mittelstand, mehr Handwerk, mehr Skepsis. Die Frage wird sein: "Was bringt mir KI konkret? Nicht theoretisch."
Deshalb braucht jede Region ein eigenes Basecamp.
Nicht als Kopie. Sondern als Ort, wo die lokalen Herausforderungen besprochen werden.
Warum ich The Power of AI nach Bremen bringe
Nach Leipzig hatte ich zwei Optionen:
- Passiv bleiben. Warten, bis jemand anderes ein Basecamp in Bremen organisiert.
- Aktiv werden. Selbst ein Basecamp in Bremen/Achim starten.
Ich habe mich für Option 2 entschieden.
Warum?
Grund 1: Bremen braucht echte KI-Gespräche
Bremen hat Events. LinkedIn hat Posts. Podcasts haben Episoden.
Aber Bremen hat (noch) keinen Ort, wo Menschen offline zusammenkommen und über KI reden – ohne Verkaufsabsicht, ohne Pitch, ohne Agenda.
Das will ich ändern.
Grund 2: Ich bin Connector, kein Organisator
Ich bin kein Event-Manager. Ich bin kein Community-Builder.
Aber ich bin gut darin, Menschen zu verbinden, die zusammenpassen.
Das ist meine Rolle bei The Power of AI Bremen:
- Connector für die Region Bremen/Achim
- Ich bringe Menschen zusammen, die sich sonst nicht treffen würden
- Ich schaffe den Rahmen für Austausch – keine perfekte Produktion
Das ist Human Design 6/2 in Reinform: Ich bin kein Frontal-Leader. Aber wenn Menschen zu mir kommen, kann ich verbinden.
Grund 3: Ich will die Bremen-Perspektive einbringen
Leipzig hatte Startup-Vibes. Berlin hat Tech-Giganten. München hat Konzerne.
Bremen?
Bremen hat Mittelstand, Handwerk, pragmatische Macher.
Und genau die brauchen KI-Klarheit – nicht KI-Hype.
Das wird der Unterschied des Bremen-Basecamps:
- Weniger "Was ist technisch möglich?"
- Mehr "Was ist für mein Business sinnvoll?"
- Weniger Theory
- Mehr Praxis
Was dich beim Bremen-Basecamp erwartet
Der Termin steht schon fest. Ist aber noch nicht öffentlich. (Spoiler: Auf jeden Fall in Q1 2026.)
Was dich erwartet:
Format: Basecamp (wie Leipzig)
- Keine Frontalvorträge. Kurze Impulse, lange Diskussionen.
- Keine Verkaufsveranstaltung. Echte Insights, keine Pitches.
- Offline-First. Keine Zoom-Calls. Echte Menschen. Echte Gespräche.
Themen (erste Ideen):
- KI für Handwerk & Bau: Wie Handwerker KI nutzen können (ohne Tech-Studium)
- Tool-Chaos beenden: Wie man mit KI 10 Tools auf 3 reduziert
- KI-Strategie für kleine Teams: Nicht für Konzerne. Für 5-30-Personen-Unternehmen.
- Claude vs. ChatGPT: Welches Tool für welchen Use Case?
- Prompting-Basics: Wie man KI richtig fragt (ohne Entwickler zu sein)
Location: Noch offen
Aktuell in Klärung. Wenn du eine Idee hast (Bremen, Achim, umzu) – schreib mir.
Teilnehmer: Du?
Wenn du aus Bremen oder Umgebung bist und KI nicht nur lesen, sondern diskutieren willst – sei dabei.
Mehr Infos folgen. Früher als du denkst.
Die Macher hinter Leipzig: Danke!
Ohne diese Menschen wäre Leipzig nicht passiert:
- Ronny Barthel – 📷 Personal Brand Fotografie 🌀 Marketing Strategie 🫂Community Aufbau 🌎 Barcamp 🤖 AI Meetups
- Carina Ehrnhöfer – Psychologische Beraterin, Trainerin, Emotions- und Traumaarbeit 🫶🏻 | Achtsamkeit-, Stressmanagement- & Resilienztrainings 🧘🏼 | Meditationsevents & Retreats
- Alexander Kölling – Leipzig Host & ADK Medienagentur
- Und alle anderen – die im Hintergrund dafür gesorgt haben, dass alles läuft
Danke für die Organisation. Danke für die Location (RING-CAFÉ LEIPZIG = perfekt). Danke für die Energie.
Ihr habt den Standard gesetzt. Jetzt liegt es an uns, das weiterzutragen.
Fazit: Warum du beim nächsten Basecamp dabei sein solltest
Egal ob Leipzig, Bremen oder eine andere Stadt:
The Power of AI ist kein Event. Es ist eine Bewegung.
Eine Bewegung von Menschen, die KI nicht nur lesen oder darüber posten wollen – sondern sie verstehen, anwenden, diskutieren wollen.
Offline. Ehrlich. Ohne Bullshit.
Wenn du Teil dieser Bewegung werden willst:
- Werde Teil der Power of AI Community auf Skool → Zur Community
- Komm zum nächsten Basecamp in deiner Region (Bremen, Leipzig, weitere folgen)
- Bring deine Fragen mit – nicht deine Verkaufsabsicht
Nächste Schritte
Du bist aus Bremen/Achim/Umgebung?
Schreib mir auf LinkedIn oder trag dich in die Skool-Community ein. Ich halte dich auf dem Laufenden.
Du bist nicht aus Bremen?
Check die Power of AI Community – dort werden alle Basecamps angekündigt.