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CMS (Content Management System)

Tool zum Erstellen und Pflegen von Websites ohne Programmieren.

Ein CMS (Content Management System) ist eine Software, mit der du eine Website erstellen, Inhalte pflegen und Seiten veröffentlichen kannst – ohne selbst programmieren zu müssen. Statt Code zu schreiben, arbeitest du meist in einem Editor, lädst Bilder hoch und verwaltest Menüs, Seiten und Blogbeiträge über eine übersichtliche Oberfläche.

Was bedeutet CMS (Content Management System)?

CMS steht für „Content Management System“, auf Deutsch etwa „Inhaltsverwaltungssystem“. Gemeint ist: Du verwaltest Inhalte (Texte, Bilder, Downloads, Videos) getrennt vom technischen Unterbau. Das ist besonders hilfreich für KMU ohne IT-Abteilung, weil Änderungen an der Website nicht jedes Mal eine Agentur oder einen Entwickler erfordern.

Wie funktioniert ein CMS?

Ein CMS besteht vereinfacht aus einer Verwaltungsoberfläche (Backend) und der sichtbaren Website (Frontend). Inhalte werden in einer Datenbank gespeichert und beim Aufruf der Seite im passenden Design dargestellt.

  • 1) Anmelden: Du loggst dich ins Backend ein.
  • 2) Inhalte erstellen: Du legst Seiten/Beiträge an, schreibst Texte, fügst Bilder und Buttons ein.
  • 3) Struktur pflegen: Menüs, Kategorien, interne Links und ggf. Landingpages werden organisiert.
  • 4) Design steuern: Über Themes/Vorlagen wird festgelegt, wie alles aussieht (Farben, Schriften, Layout).
  • 5) Veröffentlichen: Mit einem Klick geht die Änderung live; oft mit Vorschau und Freigabeprozess.

Wofür braucht ein KMU ein CMS?

Ein CMS spart Zeit und Kosten, weil Marketing, Vertrieb oder Assistenz typische Website-Aufgaben selbst erledigen können. Häufige Anwendungsfälle:

  • Unternehmenswebsite aktuell halten: Öffnungszeiten, Team-Seite, Referenzen, neue Leistungen.
  • Content & SEO: Blogartikel, Ratgeber, Landingpages für Kampagnen (z. B. Google Ads) – ohne Technikstress.
  • Lead-Generierung: Kontaktformulare, Terminbuchung, Newsletter-Anmeldung, Download von PDFs gegen E-Mail.
  • Mehrsprachigkeit: Inhalte in mehreren Sprachen verwalten (je nach System/Plugin).

Warum ist ein CMS wichtig (gerade ohne IT-Abteilung)?

Ohne CMS werden kleine Änderungen schnell teuer oder bleiben liegen („Kann die Agentur das nächste Woche machen?“). Mit einem CMS reduzierst du Abhängigkeiten, reagierst schneller auf Marktänderungen und hältst deine Website als zentralen Vertriebskanal aktuell. Außerdem unterstützen viele CMS grundlegende SEO-Funktionen (z. B. sprechende URLs, Meta-Titel, Weiterleitungen) und lassen sich mit Tools für Newsletter, Analytics oder Shop erweitern.

Was kostet ein CMS?

Die Kosten hängen davon ab, ob du ein Open-Source-CMS oder ein SaaS-CMS nutzt. Typisch sind laufende Kosten (Hosting, Wartung, Plugins) und einmalige Kosten (Einrichtung, Design, Migration). Für KMU liegen einfache Setups oft im Bereich von „günstig startbar“, während professionelle Websites mit Design, Tracking, SEO-Basics und Sicherheitskonzept mehr Budget brauchen.

Praxisbeispiel

Ein Handwerksbetrieb möchte wöchentlich neue Referenzprojekte veröffentlichen. Mit einem CMS kann das Büro Fotos hochladen, einen kurzen Text ergänzen, passende Leistungen verlinken und die Seite sofort veröffentlichen – ohne Tickets an die Agentur. So bleiben Website und Google-Sichtbarkeit kontinuierlich in Bewegung.