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Prompt Template

Wiederverwendbare Prompt-Vorlage mit Variablen für konsistente Ergebnisse.

Ein Prompt Template (Prompt-Vorlage) ist eine wiederverwendbare Textvorlage für KI-Prompts, die feste Anweisungen mit Variablen (Platzhaltern) kombiniert, um bei wiederkehrenden Aufgaben konsistente, skalierbare Ergebnisse zu erzeugen. Statt jedes Mal „von Hand“ neu zu formulieren, füllen Sie nur noch die Variablen (z. B. Produktname, Zielgruppe, Tonalität) – ideal für wachsende KMU mit vielen ähnlichen Workflows.

Was bedeutet „Prompt Template“?

„Template“ heißt Vorlage: Ein Prompt Template ist also ein standardisierter Prompt-Baustein, der so gestaltet ist, dass er in verschiedenen Situationen wiederverwendet werden kann. Typisch sind Platzhalter wie {{kunde}}, {{ziel}} oder {{format}}. In Tools, Automationen oder Code wird daraus zur Laufzeit ein vollständiger Prompt, der an ein Large Language Model (LLM) (z. B. ChatGPT) gesendet wird.

Wie funktioniert ein Prompt Template?

  • 1) Struktur festlegen: Rolle, Ziel, Kontext, Regeln, Ausgabeformat (z. B. Tabelle oder JSON).
  • 2) Variablen definieren: Welche Teile ändern sich pro Vorgang? (z. B. Eingabetext, Branche, Sprache, „Do/Don’t“-Regeln).
  • 3) Template rendern: Variablen werden automatisch eingesetzt (z. B. durch ein Skript, n8n oder ein CRM-Workflow).
  • 4) Ausgabe absichern: Optional mit Structured Outputs (JSON Schema) oder Validierung, damit das Ergebnis maschinenlesbar bleibt.
  • 5) Iterieren & versionieren: Template testen, verbessern und per Prompt Versioning (Prompt-Versionierung) sauber verwalten.

Warum sind Prompt Templates wichtig für Automatisierung & Prozesse?

Wenn Ihr Unternehmen wächst, steigen Volumen und Wiederholungen: Support-Antworten, Angebotsentwürfe, Meeting-Zusammenfassungen, Daten-Extraktion aus Dokumenten. Ohne Standardisierung entstehen schwankende Qualität, unnötige Rückfragen und hoher manueller Aufwand. Prompt Templates bringen Prozess-Disziplin in KI-Nutzung: gleiche Eingaben führen eher zu vergleichbaren Ausgaben, was Automatisierung erst zuverlässig macht.

Gerade in Workflow-Ketten (z. B. „E-Mail kommt rein → klassifizieren → Antwortvorschlag → CRM aktualisieren“) sind Prompt Templates der Hebel, um KI als wiederholbaren Prozessschritt zu betreiben – statt als einmaliges „Chat-Experiment“.

Beispiele aus der Praxis (KMU)

  • Support-Triage: Template mit Variablen für Tickettext, Produkt, SLA-Klasse. Ausgabe: Kategorie, Dringlichkeit, Antwortvorschlag.
  • Vertriebs-Content: Template für LinkedIn-Posts mit Variablen für Zielgruppe, Nutzenargument, Tonalität, Call-to-Action.
  • Dokumentenverarbeitung: Template zur Extraktion von Rechnungsdaten; Ausgabe strikt als JSON für die Weiterverarbeitung.

Best Practices (damit es wirklich konsistent wird)

Was kostet ein Prompt Template?

Das Template selbst kostet in der Regel keine Lizenzgebühr – Kosten entstehen durch Erstellung, Tests und den laufenden KI-Betrieb. Praktisch relevant sind (1) Zeit für Prompt Engineering und Qualitätssicherung, (2) API-/Tokenkosten pro Ausführung und (3) Integrationsaufwand in Automationen (z. B. in Automatisierung (Automation)-Workflows). Je stärker Sie standardisieren, desto besser wird meist das Verhältnis aus Kosten zu Nutzen.