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AI Audit (KI-Audit)

Prüfung von KI-Systemen auf Compliance, Risiko, Qualität und Prozesse

Ein AI Audit (KI-Audit) ist die systematische Prüfung eines KI-Systems auf Compliance, Risiken, Qualität und die zugrunde liegenden Prozesse. Ziel ist es, nachweisbar zu klären, ob ein Modell und seine Nutzung im Unternehmen rechtlich, sicherheitstechnisch und fachlich „unter Kontrolle“ sind – inklusive Daten, Dokumentation, Governance und Betrieb.

Was bedeutet AI Audit (KI-Audit)?

Der Begriff beschreibt eine strukturierte Bewertung entlang festgelegter Kriterien: Welche KI wird wofür eingesetzt, welche Risiken entstehen (z. B. falsche Entscheidungen, Datenschutzverstöße, Sicherheitslücken), welche Kontrollen existieren und wie gut das System im Alltag performt. Ein Audit liefert typischerweise einen Befundbericht, eine Risikoeinstufung und einen Maßnahmenplan.

Wie funktioniert ein AI Audit?

Warum ist ein KI-Audit wichtig?

KI-Systeme sind selten „nur ein Modell“: Prompting, Datenquellen, Tools, Schnittstellen und Nutzerverhalten beeinflussen die Ergebnisse. Ein Audit reduziert Haftungs- und Reputationsrisiken, erhöht die Verlässlichkeit und schafft prüffähige Nachweise für interne Revision, Kundenanforderungen oder regulatorische Prüfungen. Besonders bei Generative KI (Generative AI) ist das entscheidend, weil Outputs variieren und Fehler schwerer zu erkennen sind.

Wofür wird ein AI Audit genutzt? (Beispiele)

Was kostet ein AI Audit?

Die Kosten hängen stark von Umfang, Kritikalität und Reifegrad ab: Anzahl der Use Cases, Daten- und Tool-Landschaft, notwendige Tests/Evals, sowie Dokumentations- und Compliance-Anforderungen. Häufige Kostentreiber sind fehlende Artefakte (Policies, Logs, Modell-/Prompt-Versionen) und komplexe Integrationen. In der Praxis bewegen sich Audits oft von einem kompakten Review (wenige Tage) bis zu mehrwöchigen Prüfungen für mehrere produktive Systeme.

Merksatz: Ein KI-Audit macht KI-Systeme messbar, prüfbar und verantwortbar – technisch, organisatorisch und rechtlich.