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E-Mail Automation mit KI

Automatisiertes Klassifizieren, Antworten und Routing von E-Mails

E-Mail Automation mit KI bezeichnet den Einsatz von künstlicher Intelligenz, um eingehende und ausgehende E-Mails automatisch zu klassifizieren, passende Antworten zu entwerfen und Nachrichten an die richtigen Personen oder Systeme zu routen – z. B. an Support, Vertrieb oder Buchhaltung. Ziel ist es, Reaktionszeiten zu verkürzen, Teams zu entlasten und die Qualität der Kommunikation konsistent zu halten.

Wie funktioniert E-Mail Automation mit KI?

Beispiele aus der Praxis

  • Customer Support: Automatisches Tagging („Login-Problem“), Priorisierung nach SLA, Antwortentwurf mit Troubleshooting-Schritten und Ticket-Erstellung in Helpdesk-Tools.
  • Vertrieb: Erkennen von Kaufabsicht, Extraktion von Firmendaten, automatische Terminoptionen und Routing an den passenden Account Owner.
  • Backoffice: Rechnungen/Belege aus Anhängen erkennen, Daten als strukturierte Felder extrahieren (vgl. Structured Data Extraction (Information Extraction)) und an Buchhaltungssysteme weiterleiten.

Warum ist das wichtig?

E-Mail ist in vielen Unternehmen der größte „unstrukturierte“ Eingangskanal. KI-basierte Automation reduziert manuelle Triage, sorgt für schnellere Erstreaktionen und macht Prozesse messbar (z. B. Time-to-First-Response). Gleichzeitig steigen Anforderungen an Sicherheit: Schutz vor Prompt Injection, klare Richtlinien über AI Governance und saubere Protokollierung/Monitoring (z. B. Model Monitoring & Observability (LLMOps)) sind essenziell.

Grenzen & Best Practices

Automatisierung ist nicht gleich Autopilot: Für rechtlich oder reputationskritische Inhalte (Kündigungen, Beschwerden, Vertragsfragen) sind Freigaben, Vorlagen und Eskalationsregeln sinnvoll. Gute Ergebnisse entstehen durch klare Kategorien, hochwertige Wissensquellen (RAG), strukturierte Outputs und kontinuierliche Evaluation (siehe Evaluation (Eval) & Benchmarking).