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AI Observability (LLM Observability)

Messung von Qualität, Kosten, Latenz und Sicherheit entlang LLM-Workflows.

AI Observability (auch LLM Observability) ist die systematische Messung, Protokollierung und Analyse von Qualität, Kosten, Latenz und Sicherheit entlang kompletter LLM-Workflows – von Prompt und Kontext über Tools bis zum finalen Output. Ziel ist, LLM-Anwendungen zuverlässig zu betreiben, Fehler schnell zu finden und kontinuierlich zu verbessern.

Was bedeutet AI/LLM Observability konkret?

Im Unterschied zu klassischem Monitoring (z. B. „Server ist up/down“) beantwortet Observability die Frage: Warum liefert ein System gerade dieses Ergebnis? Bei LLM-Apps ist das besonders wichtig, weil Outputs probabilistisch sind und viele Bausteine zusammenspielen: Prompt Engineering, RAG (Retrieval-Augmented Generation), Embeddings, Vektorsuche, Tools/Function Calling / Tool Use, Guardrails und ggf. AI Agents (KI-Agenten).

Wie funktioniert AI Observability? (typischer Ablauf)

Welche Signale sind in LLM-Workflows besonders wichtig?

Beispiele aus der Praxis

RAG-Chatbot im Support: Observability zeigt, dass die Halluzinationsrate steigt, wenn die Top-3 Retrieval-Dokumente niedriges Similarity-Score haben. Lösung: besseres Chunking (siehe Chunking (Text-Chunking)) + Re-Ranking + Mindestscore als Guardrail.

Agentischer Workflow in n8n: Ein n8n-Flow nutzt Tool-Calls (CRM, E-Mail, Kalender). Traces machen sichtbar, dass 80% der Latenz aus einem langsamen API-Connector kommt; außerdem verursachen Retries hohe Tokenkosten. Lösung: Timeout/Retry-Strategie, Caching, kompaktere Prompts.

Warum ist AI Observability wichtig?

LLM-Systeme ändern sich durch Modell-Updates, Prompt-Versionen und Datenquellen. Ohne Observability bleiben Qualitätsabfälle, steigende Kosten oder Sicherheitsrisiken unbemerkt. Mit AI Observability etablierst du belastbare SLOs (siehe SLA & SLO (Service Level Objectives)) und betreibst LLM-Anwendungen ähnlich professionell wie klassische Software – nur mit den zusätzlichen Dimensionen „Prompt“, „Kontext“ und „Output-Qualität“.